FC 26 nur 19:19 gegen Borussia Höchsten II

Quelle (Text/Foto): Medienhaus Bauer, am 29.11.2016

„Unterirdisch“ fand FC-Coach Eberhard Metz die Leistung seiner Mannschaft. Da war es auch nur ein schwacher Trost, dass seine Spieler beim 19:19 (8:9) im Nachholspiel am Dienstagabend gegen TuS Borussia Höchsten II die zweite Heimniederlage soeben noch verhindern konnten.

gulik wyink 11 2016Kraftvoll zugepackt: Torben Wyink (l.) und Matthias Gulik (r.) versuchen hier mit vereinten Kräften Höchstens Jan-Kristoffer Gettys zu stoppen. Foto: AvS

Es war eine äußerst zerfahrene erste Hälfte, die die beiden Teams da vor handverlesenem Publikum – mehr als 20 Zuschauer wollten die Nachholpartie nicht sehen – in der Willi-Winter-Halle aufs Parkett brachten. Abspielfehler, überhastete Abschlüsse und viele unkonzentrierte Aktion prägten die ersten 30 Minuten. Nach zehn Minuten waren gerade einmal vier Tore gefallen – zwei auf jeder Seite. Florian Mersdorf glich zunächst aus, sorgte dann nach Tempogegenstoß erstmals für eine Führung der Gastgeber. Peter Röse traf aber für die Dortmunder zum 2:2. Da waren zehn Minuten gespielt.

Es folgte die bis dahin stärkste Phase des FC, der aus dem 2:2 bis zur 17. Minute ein 5:2 machen konnte und auch nach 20 Minuten beim 6:3 noch mit drei Toren in Front lag. Als dann auch noch Gästespieler Stefan Heyden für zwei Minuten auf die Bank musste, war für den FC in Überzahl die Chance da, noch deutlicher davonzuziehen. Doch sie wurde kläglich vergeben. Stattdessen kamen die Gäste zurück, glichen schnell zum 6:6 aus und lagen bei Halbzeit sogar mit 9:8 vorne. Wyink hatte noch die Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte aber mit einem Siebenmeter.

Es blieb auch nach der Pause eine enge Angelegenheit. Über 11:13, 13:13 und 15:14, hieß es zwei Minuten vor dem Ende 18:17 für die Gäste. Wyink, mit fünf Treffern bester Werfer seines Teams, nutzte eine Unaufmerksamkeit der Dortmunder per Tempogegenstoß zum 18:18-Ausgleich. Da waren noch fünf Minuten auf der Uhr. Marc Lauritsch per Siebenmeter brachte Höchsten mit 19:18 in Front. Im Gegenzug scheiterte Sascha Rinus von außen. Doch Höchsten nutzte die Chance nicht. Schlechtrimen mit einem Gewaltwurf traf eine Minute vor dem Ende zum 19:19. Dabei blieb es, weil die TuS-Reserve Sekunden vor der Sirene den letzten Ball klar am FC-Tor vorbeiwarf.

 

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