„Mindestens Platz sechs, dann bleiben wir drin“

Quelle (Text/Foto): Medienhaus Bauer, am 03.09.2021

Erst zwei Spiele bestritten die Handballer des FC 26 Erkenschwick nach der Aufstiegssaison 2019/20 in der Landesliga.

FC IPhilipp Kusmierz und der FC 26 starten am Samstag (4.9.) in Unna in die neue Saison. © Andreas von Sannowitz

Am Samstag, 4. September, geht es bei der SGH Unna-Massen ab 19.30 in der Ernst-Barlach-Sporthalle aber offiziell schon in die zweite Spielzeit in der höheren Klasse – dennoch bleibt sie Neuland.

Das liegt nicht nur am coronabedingten Abbruch der Premieren-Saison, sondern auch an der Staffel 5, in die der FC 26 eingeteilt wurde. Aus dem Vorjahr bleiben als Gegner nur HSG Rauxel-Schwerin, VfL Brambauer, HSC Haltern-Sythen II und VfL Gladbeck II erhalten.

Immerhin: Beim Heimsieg gegen Rauxel (26:23) und der Niederlage in Haltern (21:28) sammelten die Erkenschwicker dort schon Erfahrung gegen die direkte Konkurrenz. Größere Unbekannte sind die verbleibenden Teams in der Liga. Im Vergleich zur Vorsaison, in der es nach Dortmund oder Bochum gehen sollte, stehen weitere Reisen nach Dolberg, Hamm, Kamen und Oberaden an.

Fünf Mannschaften werden absteigen
Und weil aus der elf Mannschaften starken Liga ganze fünf Teams absteigen werden, ist das Saisonziel von Trainer Jens Körner klar definiert. „Mindestens Platz sechs, dann bleiben wir drin“, sagt der erfahrene Übungsleiter, der 2018 Verbandsliga- und Oberligaerfahrung aus Herne bzw. Recklinghausen an den Stimberg brachte.

Mit Mika Knöner und Benedikt Hampel wurden schon frühzeitig zwei (Neu-)Zugänge für das Projekt Klassenerhalt präsentiert – beide sind keine Unbekannten. Der 21-jährige Knöner sammelte in Haltern Oberliga-Erfahrung und soll bei seinem Heimatverein nun das Spiel auf der Mittelposition leiten. Linkshänder Hampel wechselte 2011 aus Gladbeck zum FC 26, ehe er für sein Studium nach Köln abwanderte.

Rückraumspieler Torben Wyink, bester Torjäger der Aufstiegssaison, verpasste dagegen nahezu die gesamte Vorbereitung berufsbedingt. Im Saisonverlauf sollte er an den Wochenenden öfter zur Verfügung stehen, hofft Jens Körner. Sein Fehlen im Rückraum sollen Bruder Mats Wyink und Juliano Windmüller am Wochenende kompensieren. Mit Routinier Markus Engberding wird eine weitere Alternative in Unna fehlen.

Niederlage im letzten Testspiel
Dort erwartet Körner einen Gegner, der sich mit Daniel Lichte vom OSC Dortmund auf der halbrechten Position verstärkt hat und einen großgewachsenen Rückraum stellt. Dafür ließ Körner mehrere Deckungsvarianten einstudieren, um mit Alternativen zur 6:0-Variante flexibel zu bleiben. Den letzten Test bestritt der FC 26 erst am Donnerstag beim FC Schalke 04. Nach langem Rückstand kämpfte sich das Körner-Team auf 23:23 heran, ehe der Verbandsligist davon zog und mit 30:25 in heimischer Halle siegreich war.

 

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