Auf diesen Moment haben sie beim FC 26 zwölf Jahre warten müssen

Quelle (Text/Foto): Medienhaus Bauer, am 12.09.2021

Die Handballer des FC 26 Erkenschwick haben bei ihrem Heimdebüt in der neuen Landesligasaison einen 25:21-Sieg gegen SuS Oberaden II gefeiert. Zu rechnen war damit eigentlich nicht.

FC IMika Knöner war mit acht Treffer für den FC 26 bester Werfer seines Teams. © Andreas von Sannowitz

Auf zehn Spieler musste Trainer Jens Körner verzichten. Kurzfristig hatte sich Juliano Windmüller noch erkrankt abgemeldet. „Und in der zweiten Halbzeit hatte sich dann auch noch Mats Wyink verletzt“, sagt der Coach. Trotz aller widrigen Umstände schafften die Rapener, die vor einem Jahr aufgestiegen waren und nach dem coronabedingten Saisonabbruch die Klasse gehalten hatten, etwas für die Geschichtsbücher des Vereins. „Den letzten Sieg in der Landesliga haben wir wohl vor zwölf Jahren geschafft, damals unter Trainer Josch Müller“, mutmaßt Abteilungsleiter Andreas Krebs. Nun, im Heimspiel gegen Oberaden, war es also angerichtet.

Es geht auch ohne Torben Wyink
Und die positive Entwicklung beim FC 26 macht auch Trainer Jens Körner stolz. Und sie lässt sich durchaus belegen. „Vor zwei, drei Jahren haben wir ohne einen Torben Wyink sogar in der Bezirksliga so gut wie nicht gewinnen können. Jetzt gelingt uns das sogar eine Klasse höher“, sagt der Coach. Und weil die Mannschaft auch ohne Spieler wie eben Torben Wyink, Juliano Windmüller, Markus Engberding oder Tobias Schlechtrimen, deren Namen man am Samstag vergeblich auf dem Spielberichtsbogen suchte, trotzdem Landesligaspiele gewinnen kann, ist die Zuversicht beim FC groß. Nach zwei Spielen – einer knappen Niederlage beim Aufstiegsaspiranten Unna-Massen und einem Sieg im Heimspiel gegen Oberaden – steht Rang sechs zu Buche. „Wenn wir da am Ende landen würden, hätten wir die Klasse gehalten. Das muss das Ziel sein“, sagt der Coach.

Torwart Schupetta glänzt mit tollen Paraden
Gegen Oberaden verpasste es der FC im ersten Durchgang, einen deutlicheren Vorsprung bis zur Pause herauszuspielen. Möglichkeiten dazu waren da. Max Wanjura verdiente sich für seine Leistung in den ersten 30 Minuten ein Sonderlob seines Trainers. „Nach der Pause hat er abgebaut“, sagt Körner. Beim 11:10 für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt. Es blieb bis zum Ende eine enge Kiste. Im zweiten Durchgang hatte vor allem FC-Torwart Daniel Schupetta großen Anteil am Sieg der Heimmannschaft, in der Mika Knöner mit acht Treffern bester Werfer war. „Es war bis zum Ende sehr schwierig für uns, zumal sich auch Mats Wyink in der Schlussphase verletzte“, erzählt Jens Körner. Zuvor hatte der Rückraumspieler aber zehn Minuten vor dem Ende noch das 21:17 für den FC erzielt. Diesen Vier-Tore-Vorsprung verteidigte die Körner-Truppe dann bis zum Schluss.

Am kommenden Sonntag wollen die Oer-Erkenschwicker nun nachlegen. Um 17.30 Uhr gastiert der FC beim TV Beckum. Die Gastgeber warten nach zwei Niederlagen – zuletzt gab es ein 21:24 beim HSC Haltern-Sythen II – noch auf ein Erfolgserlebnis.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.